Vom heutigen Sachsen-Anhalt aus wurde vor rund 1000 Jahren deutsche und europäische Geschichte geschrieben. Davon künden die romanischen Burgen, Klöster, Kirchen, Pfalze und Dome an der über 1000 km langen “Strasse der Romanik”. Hier bieten wir Ihnen eine Auswahl sehenswerter Orte in unserer näheren Umgebung. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit - das würde den Rahmen unserer Website sprengen.

Rudelsburg und Burg Saaleck

Vielbesuchtes Ausflugsziel sind die 2,5 km südlich von Bad Kösen auf einem Kalkfelsen liegenden Burgen Saaleck und Rudelsburg. Auf letzterer schrieb Franz Kugler 1828 das bekannte Lied “An der Saale hellem Strande”.
 

Rathaus der Domstadt Naumburg

Vollendung 1528 unter Nutzung der vom Brand verschonten Teile der Vorgängerbauten. Zwerchgiebel mit spät- gotischem Maßwerk im fränkisch-thüringischen Baustil. Renaissance-Portal mit kur- sächsischem Wappen von 1612.
 

Dom St.Peter und Paul in Naumburg

Spätromanisch-frühgotischer Dombau des 13. Jahrhunderts. Kunst-und Kulturdenkmal von internationalem Rang.
Westchor mit 12 lebensgroßen Stifterfiguren ( u.a. das Paar Ekkehard und Uta ), spätromanische Krypta.
 

Der Marktplatz in Naumburg

Bürgerhäuser im Baustil der Renaissance und des Barock, nach Stadtbränden 1517 und 1714 auf den Vorgängerbauten errichtet. Heute: Grünmärkte Montag, Mittwoch und Samstag.
 

Klinger-Weinberghaus bei Großjena

Letzter Wohn-und Arbeitsort des Malers, Graphikers und Bild- hauers Max Klinger (1857-1920). Im Radierhäuschen: ständige Ausstellung zu Leben und Werk des Künstlers. Hier befindet sich auch seine Grabstätte mit der überlebensgroßen Statue des von ihm geschaffenen “Athleten”.
 

Das steinerne Bilderbuch

Im Blütengrund in unmittelbarer Nähe von Naumburg, liegt das größte Felsrelief Deutschlands. Ca. 200 Meter lange Sandstein- bank mit insgesamt 11 Bildern ( ein Lobgesang auf den Wein aus biblischer Sicht ) entstanden um 1722.

 

Das Rathaus in Weißenfels

Die im Jahre 1185 planmäßig angelegte Stadt überrascht den aufmerksamen Besucher durch ihre überaus reiche Kulturhistorie. Mittelpunkt der Stadt ist der schöne Marktplatz mit dem barocken Rathaus.

Glocken-Museum in Laucha

1790 errichtete Glockengießerei-Werkstatt, in der bis 1911 noch gearbeitet wurde.  Bei einer Führung wird die Herstellung der verschiedenen Glocken genauestens erläutert.
 

Die Schönburg

Die Schönburg, 1157 erstmalig urkundlich erwähnt, liegt auf einem Sandsteinfelsen etwa 40m über der Saale.
Sehenswert ist vor allem der 32m hohe Bergfried mit seinem schönen Kamin im Turmgemach und der Wachstube in der Turmspitze, sowie einer Dauerausstellung.